Auweia. Die wichtigen Dinge scheine ich in diesem Jahr zu verschlafen. Meine guten Vorsätze für dieses Jahr habe ich erst am 5. Januar gefasst. Na, das wird dann auch nichts werden. Habe schon wieder abgefahrene Fahrkarten in meinen Taschen gefunden. Nicht nur vom letzten, nein auch schon von diesem Jahr.
Nun habe ich heute erst im Laufe des Tages, es war bereits Nachmittag, festgestellt, dass Freitag der dreizehnte ist. Ohgottohgottohgott. Was hätte mir nicht schon alles passieren können.
Ich bin ja richtig dankbar, aus dem Hampelstudio ohne Blessuren entkommen zu sein. Wir leicht hätte ich mich auf dem Laufband verlaufen können. Und das bei dem Wetter, leicht bekleidet, nur mit T-Shirt und ausrangierter Strechhose. Wer weiss, wo ich gelandet wäre. In Hamburg, in München, gar in Düsseldorf? Nicht auszudenken. Dazu noch völlig unterkühlt und mit einem Kratzen im Hals, als erstes Anzeichen einer beginnenden Erkältung. Gejagt von Schwärmen von Vögeln, die die nach ihnen benannte Grippe im Anschlag halten, selbst schon heiser krächzend. Dieser Gefahr bin ich entronnen.
Nun sitze ich hier und blogge stillversonnen vor mich hin in dem Bewusstsein, dass auch hier Gefahren lauern. Einklemmen von Fingern in der Tastatur, Feinstaub vom Bildschirm, direkt in die Lungen. Vielleicht sollte ich doch öfter mal staubwischen? Würmer, die in mein Gedärm kriechen, weil Zonealarm sie abblockt. Viren, die auf mich überspringen, eben aus demselben Grund. Horrorvisionen überwältigen mich…
Bloggen ist ein einziges Risiko. Die Auswirkungen können geradezu schrecklich sein.
Wie, kaum zu glauben? Und was ist das hier?

