Es ist immer noch Freitag der Dreizehnte.
Doch jetzt durchfährt mich ein schrecklicher Gedanke. Freitag, der 13.
Unsere Bundesangie ist bei Onkel Jorsche. Wenn das kein böses Omen ist. Ich denke nur an letzten Besuch der Dame in USA , damals noch als Oppositionsführerin. Eingeschleimt hat sie sich bei King Georg. Und das soll jetzt anders sein? Wahrscheinlich werden demnächst bei uns Ein-Euro-Jobs geschaffen und Langzeitarbeitslose dazu verpflichtet, eine Schleimspur nach Washington zu legen. Haben schon ganz andere die Arbeitslosigkeit beseitigt mit dem Bau von…, ach nee, das lass ich jetzt lieber.
Immerhin hat sie ja aufgemuckt. Wenn auch zaghaft und in eigenem Land. Macht sich aber gut für das blöde Volk und die Medien. Außerdem haben ja auch Grüne und FDP gefordert, sie solle das Thema Guantanamo ansprechen.
Wie habe ich mir das vorzustellen? Geht doch glatt wieder meine Phantasie mit mir durch.
Szene:
Bush und Angie sitzen sich gegenüber.
Angie blinzelt und beginnt zu sprechen: "Duhuu, Mister President.“
Bush: "Yeah, Angie?"
Angela: "Duhu, Mister President. Was ich dir immer schon mal sagen wollte…."
Bush schaut dümmlich grinsend, so als sei ihm just an diesem Freitag, dem 13. der Himmel auf den Kopf gefallen, in ihre Richtung. "Yeah, Angie?"
Angela: " Also, was ich dir sagen wollte…, Mister President, das mit diesen Lagern da, in Kuba, in diesem Guantanamo…."
Bush: "Yeah, Angie?"
Merkel: " …die finde ich jetzt aber garnicht gut.“ Angela wischt sich den Schweiß von der Stirn und den Achseln.
Bush: "Yeah, Angie?"
Merkel: "Da bin ich aber froh, dass wir mal darüber gesprochen haben."
Bush wieder: "Yeah, Angie."
Am gleichen Abend geht folgende Meldung über die Nachrichtentickern:
Erfolg für Merkel in den USA . Durchbruch in den Gesprächen über Guantanamo. Bush stimmt ihr zu

