Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Neues Jahr

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Andere hatten den "Black Out", ich nehme für den Rest des Jahres meinen "Blog Out".

Mache drei Kreuze, wenn die nächsten Tage vorbei sind. Bekomme regelmäßig meine Jahresendzeitmelancholie. Die Ungewissheit des neuen Jahres bereitet mir Unwohlsein.

Wird's besser, wird's schlechter? Ich wünsche mir Arbeit für die Menschen, die bereits jahrelang arbeitslos sind und endlich wieder die Chance brauchen, an dieser Gesellschaft teilzunehmen.

Es ist nicht nur das Geld, das fehlt. Es ist das Selbstbewusstsein, das Selbstwertgefühl, das leidet. Wissen unsere Herren und Damen Politiker eigentlich, wovon ich rede? Unser Bundeshorst, der salbungsvolle Sprüche zu Weihnachten absondert. Vorm warmen Ofen mit vollem Bauch ist gut pupen. Merkel wird es ihm mit ihrer Neujahrsansprache gleichtun.

Die Menschen wollen arbeiten, wollen keine Ein-Euro Jobs. Wollen keine Beschäftigungstherapie. Wollen nicht mehr belogen und betrogen werden. Ich zitiere unseren Horst aus seiner Weihnachtsansprache:

Ein bisschen mehr Ehrlichkeit, Anständigkeit und Redlichkeit im täglichen Umgang können uns wirklich nicht schaden.

Wem sagst du das, Junge.

Was bleiben wird bei mir, ist die Wut im Bauch auf die bestehenden Verhältnisse. Auf Behördenwillkür und Politikergeschwafel. Auf Ackermänner und Konsorten.

Wie sollte es besser werden, bei dieser Mischpoke.

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