Abgesehen von der Fortbewegungsweise der Segler, muss auch sonst an dem Verstand dieser Leute gezweifelt werden.
Tauschen über Wochen eine zwar nicht große, aber doch geräumige Wohnung mit ca. 9-12 qm Lebensraum aus. Sitzen täglich 5-7 Stunden im Cockpit auf harten Bänken, bei Sonne, Regen, Wind, Gewitter.
In sehr eigenwilliger Haltung, wenn das Schiff Schräglage von 20-25 Grad hat. Krabbeln auf allen vieren über das Deck, um die Segel zu bergen, angepickt an einer Art Hundeleine, um von den Wellen nicht von selbigem geholt zu werden.
Die Blase voll bis zum Anschlag, die Nieren schmerzen. Aber wer will schon aufs Klo bei einem Seegang, der dir unter Deck unweigerlich das Frühstück aus dem Gesicht fallen lässt. Du hast keine Wahl.
Seegang
Doch im Hafen ist alles vergessen. Auf einmal war alles garnicht so schlimm, im Gegenteil. Hat sogar Spaß (?) gemacht.
Wie bei den Anglern. Deren Fische werden auch immer größer.
Schon Konfuse sagt: "Segeln ist die teuerste Art, sich unbequem fortzubewegen."
Fazit: Segler müssen verrückt sein.

