Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

27, 5, 2005
von dauni
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Der Berg groovt/Teil 3

Die Googlemanie geht weiter:

Jede Warteschleife hat einmal ein Ende. Abrupt endete das Schnappi-Lied, und es meldete sich eine schnarrige Frauenstimme: "Hier Praxis Robert Rankel. Was kann ich für sie tun?"

Reinhold erläuterte kurz sein Anliegen, und erhielt angesichts der Dringlichkeit seiner Situation sofort einen Termin. Seine Sexphantasien hatten sich inzwischen immer mehr gesteigert. Er träumte bereits davon, den Nanga Parbat zu besteigen, und dort mit seinem Eispickel Eisskulpturen nackter Frauen zu fertigen.

Er konnte gar nicht mehr anders. Alles was er dachte und tat brachte er sofort in Verbindung mit Sex. "Oh, Gott." dachte er. " Läufige Hunde können auch nicht schlimmer reagieren. Was zum Teufel bist du? Ein Sexmonster?"

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27, 5, 2005
von dauni
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Neuer Versuch

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, jedenfalls nicht was die Segelei angeht. Starte einen erneuten Versuch, fahre bis nächste Woche Mittwoch an die Ostsee und hoffe auf guten Wind und etwas Sonne. Man wird ja mit der Zeit bescheiden.

Vielleicht gelingt es mir da, das politsche Trauerspiel in unserem Land für einige Tage zu vergessen.

Reinhold stupst mich gerade an. Er hat inzwischen ein Eigenleben entwickelt und drängt sich wieder in die Öffentlichkeit. Na gut. Wenn's denn sein muss. Tanz, Yeti, tanz.

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26, 5, 2005
von dauni
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Wutausbruch

Ja, sie haben's versemmelt. Die SPD. Für mich haben sie's versemmelt. Die zweite Chance vertan.

So alt bin ich schon, dass ich mich noch bewusst an eine Regierung Brandt und eine Regierung Schmidt erinnere. Letzteren habe ich damals als Klassenfeind betrachtet. Will sagen, er war in meinen Augen der beste CDU Kanzler, den die SPD jemals hatte. Aus Protest gegen seine Politik und seine Äußerungen zur Friedensbewegung, er nannte sie politische Subkultur, habe ich die Grünen gewählt. Das waren noch Zeiten.

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26, 5, 2005
von dauni
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Letzte Hilfe

Schröder1.JPGDer Slogan der Pfadfinder "Jeden Tag eine gute Tat, helft der alten Dame über die Strasse " bekommt angesichts der Problematik der Rentenkassen eine völlig neue Bedeutung.

Also, aufgepasst Gerhard. Nicht jede Hilfe bedeute Wahlhilfe.

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22, 5, 2005
von dauni
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Wahlschlappe

Oh welch ein Wehklagen. Die SPD hat die Wahlen in NRW verloren. Wen wundert's?

Hat irgendwer ernsthaft was anderes erwartet? Und ehrlich gesagt: 39 Jahre sind genug. Zumindest dann, wenn wirklich nichts mehr gerissen wird.

Unser aller Kanzler ist mutig vor die Kameras getreten und hat verkündet, er wolle Neuwahlen. Nun werden Stimmen laut, dies' sei politischer Selbstmord.

Nee, Sterbehilfe. Noch ein Jahr lang diese Quälerei ist doch schier unmenschlich. Nix dreht, nix bewegt sich. Dann doch lieber kurz und bündig das Ende herbeiführen.

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20, 5, 2005
von dauni
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Berlin Mitte

Geissler1.JPGYODA4.JPG

SENSATION im Deutschen Fernsehen Heiner Geißler zum ersten Mal mit Zwillingsbruder in Talkshow. Angesichts der schwierigen Lage in Deutschland haben die beiden Brüder beschlossen, in Zukunft nur noch im Doppelpack ihre Meinung zu vertreten.

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20, 5, 2005
von dauni
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Der Führer

Anläßlich der Unruhen in Usbekistan und der Todesopfer schreibt die HAZ in ihrem Kommentar vom 17.05.2005:

Schnell fand Karimow am Montag einen vermeintliche Begründung für sein menschenverachtendes Verhalten: Der gewiefte Poliker macht sich die Sorge der Welt vor dem islamischen Terror zu Nutze und warf den Demonstranten religiösen Extremismus vor.

Etwas weiter im Kommentar heißt es:


Erschreckenderweise stimmte auch Moskau unverzüglich in diese Sicht der Dinge ein, ohne sich die Verhältnisse in Usbekistan näher anzuschauen. Damit setzt sich der Kreml dem schwerwiegenden Verdacht aus, auch im eigenen Verantwortungsbereich leichtfertig Terrorthesen auszusprechen und radikale Kräfte dort zu vermuten, wo es um ein legitimes politisches Ringen geht.

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20, 5, 2005
von dauni
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Bremer Stadtmusikanten

Noch eine alte Nachricht:

Senator Gloystein (CDU) aus Bremen ist zurückgetreten. Dummerweise ist er dabei fotografiert worden, wie er einen Obdachlosen bei einem Weinfest von der Bühne herab mit Sekt begossen hat. So ein Pech aber auch. Nicht für den Begossenen. Für den Senator. War doch nur ein kleiner Scherz.

"Schmeisst Kaviar unters Volk, damit der Pöbel darauf ausrutscht."

Henning Scherf hat sich betroffen geäußert. Politiker sind immer betroffen.

Seiner Meinung nach hat Kollege Gloystein, sinngemäß, dem gesamten Ansehen der Politiker geschadet.

Kann man das noch?

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