Man kann's auch übertreiben. Nun habe ich gerade den Oliver Pocher abgewatscht. Und nun das. Der große alte Mann des deutschen Fernsehens, unser aller Thomas, distanziert sich öffentlich von Pocher, der sich seiner Meinung nach in "seiner" Sendung auf "seine" Kosten profilieren wollte. Gottschalk räumte ein, selbst einen Fehler gemacht zu haben, indem er seinen Mitstreiter nicht gleich ermahnte. Das ist nun wirklich peinlich. Da kriege ich ja mit dem armen Oliver schon wieder Mitleid. Es drängt sich geradezu die Frage auf, ob Herr Gottschalk sich auch distanziert hätte, wenn diese Angelegenheit nicht in den Medien zum Thema geworden wäre. Unterstellte ich dem jungen Mann noch einen jugendlichen Leichtsinn und etwas Unbedarftheit, so kann das für Gottschalk nicht mehr gelten. Die Art und Weise wie er sich einschleimt und anbiedert, und die schwachsinnige Forderung nach Schmerzensgeld der betroffenen Frau Gottschalk unterstützt, ist nahezu ekelerregend. Eine Entschädigung von 35.000 Euro für diese Entgleisung zu fordern ist nicht nur unverschämt, sondern lässt folgende Vermutungen zu:
- der Anwalt war lange in Amerika tätig und hat bereits Dollarzeichen in seinen Augen
- die Dame möchte sich auf diese Art und Weise die von Oliver Pocher empfohlene Schönheitsoperation finanzieren lassen.
Und über allem thront Thomas Gottvater und profiliert sich auf Kosten eines jungen Kollegen. Wetten, dass…..?

