Gestern irgenwie ins ZDF-Morgenmagazin geraten. Anmoderation zum Thema Einstein-Jahr durch Cherno Jobatey . Verwechsele diesen zunächst mit Friedman, bis mir mein Irrtum auffällt.
Cherno plaudert lustig und unbedarft drauf los. Erwähnt, daß Einstein eine Gehirnfurche zuviel(?) gehabt hätte und wahrscheinlich deshalb ein solches Genie gewesen sei.
Grinst seine Mitmoderatorin an, kokettiert: " Also, du hast bestimmt auch eine Gehirnfurche mehr, im Gegensatz zu mir. " Niemand widerspricht ihm.
Weiter geht das muntere Geplaudere. Der Zuschauer erfährt, dass Einstein erst im Alter von drei Jahren sprechen gelernt hat. Hm, denke, ich, der Moderator scheint bis heute damit Schwierigkeiten zu haben. Anders kann ich mir das Genuschel und die mangelnde Artikulationsfähigkeit nicht erklären.
Mein Wissensdurst ist jedoch noch nicht gestillt. Dem inzwischen eingetroffenen Gast, Prof. Jürgen Renn vom Max-Planck-Institut, wird die Frage gestellt, ob man, um Einstein verstehen zu können, mehr Gehirnwindungen haben muß. Oh, Cherno, stöhne ich auf, es setzt voraus, daß man überhaupt welche hat.
Weitere Frage: " Stimmt es, daß der Pathologe Einsteins Gehirn geklaut hat?"
"Ja, stimmt," ist meine spontane Antwort, "aber Einstein war da schon tot."

